Über mich

Ich bin Kim Becky und wurde im Jahre 1981 im Körper eines Jungen im Ostwestfälischen Bad Driburg zur Welt gebracht. Das ich aber eigentlich ein Mädchen bin, hab ich während meiner ersten 28 Jahre erst nach und nach bemerkt. Ich wusste recht schnell das mit mir irgendwas nicht stimmte, das ich anders war. Aber wirklich klar, das ich eine Frau bin, wurde es mir erst vor etwa sieben Jahren. Ein Jahr später folgte an sämtlichen Stellen mein Coming Out, seitdem lebe ich auch äußerlich ausschließlich weiblich. Die Sache war für mich ganz klar, entweder ganz oder gar nicht. Keine Kompromisse. Weiter möchte ich hier aber nicht auf das Thema eingehen, denn darüber könnt Ihr ganz ausführlich in der Rubrik „Transidentität“ lesen.

Aber wer bin ich sonst noch?

Naja, mittlerweile bin ich 36 Jahre alt und lebe nach vier Jahren in Frankfurt am Main, nun Am Niederrhein. Nach hin- und hersuchen, einem Jahr in dem ich nicht erwerbstätig war und sechs Monaten bei McCafé, befinde ich mich nunmehr in einer Umschulung. Zuvor war ich in meiner ostwestfälischen Heimat nach drei Jahren Ausbildung und zehn weiteren Jahren als Bäckerin tätig und schule nun zur Kauffrau für Spedition und Logistik um. Wo genau … das erzähl ich hier lieber nicht. Das was ich aber am liebsten beruflich machen möchte ist das Schreiben. Ich liebe es zu schreiben, in erster Linie Fantasy Geschichten für junge Erwachsene. Kommt wohl daher das ich eine sehr große Vorstellungskraft habe und demnach meine Fantasiepalette auch sehr groß ist. Aber was ich genau schreibe, werde ich in separaten Berichten erzählen.

Da ich mich nur schwer selbst einschätzen kann, möchte ich nicht viel über meine Persönlichkeit schreiben, nur das ich eine viel zu selbstkritische Person bin, mit völlig falschen Komplexen. Was in erster Linie mein Aussehen betrifft. Von aller Welt bekomm ich ständig Lob und rein positives Feedback, wie weiblich ich rüber komme und bin. Ich freue mich natürlich riesig darüber, doch leider habe ich die dumme Angewohnheit ständig an mir rum zu mäkeln und alles in Frage zu stellen. Anscheinend wohl ohne Grund. Aber das bringt die Transidentität so mit sich. Der Gedanke so weiblich wie nur möglich zu sein ist ein immer währender Begleiter, was leider auch die eine oder andere Depression mit sich bringt.

Doch ich schreibe nicht nur gern, ich lese ebenso und interessiere mich auch für die Filmwelt und Kultur, sowie Geschichte. Viele meiner Interessen und Ansichten haben sich aber im Laufe meiner nun lebenslang andauernden Hormontherapie verändert. Manches sogar was ich vorher nie für möglich gehalten hätte. Wie zum Beispiel Tiere. Ich hab nie ein Herz für Tiere gehabt, aber heute kann ich nicht mal meinem schlimmsten Feind der Spinne etwas antun. Im Gegenteil, ich hätte sehr gern ein Haustier. Aber bitte keine Spinne. Nichts was mehr als vier Beine hat. Das gleiche gilt für Kinder. Früher wollte ich nie eigene Kinder haben. Heute unbedingt. Leider ist dieser Zug aber abgefahren.

Aber es gibt seit neuestem jemanden, die schwer dabei ist mein Leben ordentlich umzukrämpeln. Sie ist diejenige, die ich seit fünfunddreißig Jahren gesucht habe. Diejenige, die mein Herz erobert hat und meine ganze Liebe entgegennimmt. Meine Frau Rebecca, mit der ich überglücklich bin und gemeinsam in die Zukunft schreite.

Das erstmal über mich. In den verschiedenen Berichten werdet ihr aber noch mehr erfahren.

 

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